Wirklich! Wir haben stets unsere Tabletts leer gegessen und es giesst hier aus Eimern. Heute am Sonntag waren es höchstens mal 5 Minuten ohne Regen.... Samstag früh sind wir zum Stanley Park gefahren, wirklich schön dort: Perfekter Blick auf die Skyline von Dowtown, Regenwald neben englischem Rasen...
Leider hat hier das Unglück begonnen: Der grosse Regen. Einige Trockenperioden haben wir genutzt, um uns zu Fuss fortzubewegen, aber am frühen Abend haben wir resigniert und sind mit dem Skytrain in Kanadas 2. größte Mall gefahren. 450 Shops haben uns glatt umgehauen und wir haben uns in dem riesigen Komplex immer wieder verlaufen.
Heute hatte der Regen dann wirklich kein Ende, ein trister Tag, den wir versucht haben drinnen zu verbingen, aber das ist gar nicht so einfach in einer so weitläufigen Stadt wie Vancouver. Allein Starbucks hat uns bestimmt viermal gesehen (Second Cup gibt es hier gar nicht mehr und Tim Horten ist überigens von Wendys gekauft woren - gar nicht mehr rein kanadisch). Ein eher unspannender Tag, den wir dann letztlich im Kino in Shrek the Thirs haben enden lassen. Zu unserer Enttäuschung hat Vancouver leider auch nicht sooooo wahnsinng viel zu bieten. Viele bezeichnen es ja als Perle an der Westküste Amerikas und angeblich soll es ja selbst San Francisco toppen... uns hat es leider nicht überzeugt. Indessen sitzen wir auf gepackten Koffern und starten morgen früh zum Flughafen mit unserem letzten Ziel: Toronto und die Niagarafälle - wir hoffen einfach auf gutes Wetter, die Vorhersagen sind gut. Noch mehr Regen können wir echt nicht gebrauchen.
Sonntag, 20. Mai 2007
Freitag, 18. Mai 2007
Welcome to Vancouver
Es ist geschafft. Nach zwei Tagen Fahrt bei maximal 110 km/h haben wir nach gut 800 Kilometern das Ziel Vancouver erreicht. Wo waren wir sonst noch? Jasper hat uns leider ein wenig enttäuscht - unsere Lodge war wirklich urig mit so einem Gaskamin, bei dem das Holz nie verbrennt, sondern nur trickmässig glüht.
Am Donnerstag sind wir nach einem kurzen Bummel durch Jasper Richtung Kmaploos aufgebrochen - unserem ersten Zwischenziel auf dem Weg nach Vancouver. Die Fahrt war anstrengend, denn man fährt nur auf Strassen mit Wildwechsel und nie schneller als 100 km/h. Aber dennoch: Endlich, wir haben den ersten Schwarzbär gesehen! Nachdem wir ihn im Vorüberfahren erspäht hatten gab es naütlich kein Halten mehr und wir sind zurückgefahren, um Fotos zu machen ;-)

Ok, wir sind dann weiter und dann haben wir Nr. 2 getroffen - auch nicht verschont vom Fotoapparat und Nr.3 haben wir dann verschont vom klicken. Bei Bär Nr. 2 war die halbe Straße lahm gelegt - mehrer Camper, ein Touribus, Autos und Menschen, die es nicht hingekriegt haben zu drehen, um ein Foto zu machen, sondern kurzerhand ausgetsiegen sind und zu Fuss dem Bären einen Besuch abgestattet haben... Irrsinn, wirklich.

Ankunft in Kamloops dann - von oben aus sieht es toll aus, aber leider ist die Stadt nur mittelmässig, was leider aufgrund der Vorraussagen verschiedener Reiseführer schon zu vermuten war. Ziemlich abgekämpft von der anstregenden Fahrt haben wir dennoch ein paar Malls unsicher gemacht - und eine Musikentdeckung gemacht: The Wilkinsons. Spielten live in einer Mall, wirklich super! Da Cds hier ja unglaublich günstig sind, haben wir die gleich mal erstanden und ich habe mich beim signieren angestellt... ein kleiner Plausch mit Amanda, der Sängerin und alles war in Butter. Die Cd "Home" kommt jetzt auch in Deutschland raus und ein Song des Albums ist Titelsong einer neuen TV-Serie in Deutschland - den Namen der Serie hat Amanda leider vergessen... keine Starallüren hatte sie, einfach so drauflos geplaudert. Also hat sich der Stop in Kamploos doch gelohnt, mal ein bisschen Abwechslung ín unseren CD-Player gebracht.
Freitagmorgen sind wir schon sehr früh los, weil das Auto ja in Vancouver pünktlich abgegeben werden sollte. Nach einem Aufenthalt am Lynn Canyon (Pfadis aufgepasst, da haben wir sogar einen Baden-Powell Trail gefunden ;-) ) und der Überquerung einer 50 Meter hohen Hängebrücke über der Schlucht haben wir uns durch das Stadtzentrum gekämpft. Leider haben wir einen nicht so schönen Tag erwischt, es hat am Nachmittag angefangen zu regnen und Downtown wirkt mit seinen Wolkenkratzern einfach nur grau in grau. Warten wir es aber ab - wir geben Vancouver eine Chance...
Ansonsten haben wir noch die fünf lustige Mountain Goats im Jasper Nationalpark getroffen - die sehen doch wirklich lustig aus, oder?

Ansonsten haben wir auf dem Weg nach jasper noch spontan einen Trail zu den "Five Lakes" genommen. Hier einer der fünf mit wirklich glasklarem, türkisfarbenem Wasser:

Letzlich noch zum Moos - gibt es überall reichlich. Hier meine kleiner Moosplantage, die ich in Banff für zwei Dollar gekauft habe. Sie liegt versteckt und bietet verschiedene Anbaumögllichkeiten. Was meinst du Jörn - da können wir doch drauf aufbauen? Susanne, du Halberg-Moosbewacherin - was meinst du?
Am Donnerstag sind wir nach einem kurzen Bummel durch Jasper Richtung Kmaploos aufgebrochen - unserem ersten Zwischenziel auf dem Weg nach Vancouver. Die Fahrt war anstrengend, denn man fährt nur auf Strassen mit Wildwechsel und nie schneller als 100 km/h. Aber dennoch: Endlich, wir haben den ersten Schwarzbär gesehen! Nachdem wir ihn im Vorüberfahren erspäht hatten gab es naütlich kein Halten mehr und wir sind zurückgefahren, um Fotos zu machen ;-)

Ok, wir sind dann weiter und dann haben wir Nr. 2 getroffen - auch nicht verschont vom Fotoapparat und Nr.3 haben wir dann verschont vom klicken. Bei Bär Nr. 2 war die halbe Straße lahm gelegt - mehrer Camper, ein Touribus, Autos und Menschen, die es nicht hingekriegt haben zu drehen, um ein Foto zu machen, sondern kurzerhand ausgetsiegen sind und zu Fuss dem Bären einen Besuch abgestattet haben... Irrsinn, wirklich.

Ankunft in Kamloops dann - von oben aus sieht es toll aus, aber leider ist die Stadt nur mittelmässig, was leider aufgrund der Vorraussagen verschiedener Reiseführer schon zu vermuten war. Ziemlich abgekämpft von der anstregenden Fahrt haben wir dennoch ein paar Malls unsicher gemacht - und eine Musikentdeckung gemacht: The Wilkinsons. Spielten live in einer Mall, wirklich super! Da Cds hier ja unglaublich günstig sind, haben wir die gleich mal erstanden und ich habe mich beim signieren angestellt... ein kleiner Plausch mit Amanda, der Sängerin und alles war in Butter. Die Cd "Home" kommt jetzt auch in Deutschland raus und ein Song des Albums ist Titelsong einer neuen TV-Serie in Deutschland - den Namen der Serie hat Amanda leider vergessen... keine Starallüren hatte sie, einfach so drauflos geplaudert. Also hat sich der Stop in Kamploos doch gelohnt, mal ein bisschen Abwechslung ín unseren CD-Player gebracht.
Freitagmorgen sind wir schon sehr früh los, weil das Auto ja in Vancouver pünktlich abgegeben werden sollte. Nach einem Aufenthalt am Lynn Canyon (Pfadis aufgepasst, da haben wir sogar einen Baden-Powell Trail gefunden ;-) ) und der Überquerung einer 50 Meter hohen Hängebrücke über der Schlucht haben wir uns durch das Stadtzentrum gekämpft. Leider haben wir einen nicht so schönen Tag erwischt, es hat am Nachmittag angefangen zu regnen und Downtown wirkt mit seinen Wolkenkratzern einfach nur grau in grau. Warten wir es aber ab - wir geben Vancouver eine Chance...
Ansonsten haben wir noch die fünf lustige Mountain Goats im Jasper Nationalpark getroffen - die sehen doch wirklich lustig aus, oder?

Ansonsten haben wir auf dem Weg nach jasper noch spontan einen Trail zu den "Five Lakes" genommen. Hier einer der fünf mit wirklich glasklarem, türkisfarbenem Wasser:

Letzlich noch zum Moos - gibt es überall reichlich. Hier meine kleiner Moosplantage, die ich in Banff für zwei Dollar gekauft habe. Sie liegt versteckt und bietet verschiedene Anbaumögllichkeiten. Was meinst du Jörn - da können wir doch drauf aufbauen? Susanne, du Halberg-Moosbewacherin - was meinst du?
Dienstag, 15. Mai 2007
Zwischenziel erreicht: Sunwapta Falls
Ein weiterer unvergesslicher Tag ist fast zu Ende. Am Morgen sind wir weiter auf dem Icefield Parkway gefahren. Nach einiger Zeit sind wir über den Bow Pass gefahren und konnten aber leider nicht zu den Panther Falls (die 4. größten in Kanada) laufen, die unterhalb des Passes sind, denn die Schneemasse waren zu groß (der Parkway ist aber komplett frei von Schnee). Dann sind wir in den

Kurz entschlossen haben wir dann am Icefield Center den recht teueren Trip (35 CAD) auf das Columbia Icefield gebucht. Aber wenn man schon mal da ist, dann sollte man es schon machen. Die Riesenbusse sind nämlich echt der Wahnsinn… allein deswegen war die Fahrt über die Gletscherzunge bis zum Anfang des Columbia Icefield spannend. Glaubt mir, die Bilder täuschen sehr, dass ganz ist gigantisch: Was hier zum Greifen nah aussieht, ist RIESENGROSS und sehr weitläufig.
Der Athabasca Gletscher:

Das Columbia Icefield:

Nadine am Ice Explorer (Spezialbus, Kosten 850.000 CAD)

Weiter ging die Fahrt an vielen kleineren Wasserfällen und Flüssen zu den Sunwapta Falls. Weniger imposant als die Canyons und Wasserfälle vorher, aber dennoch sehenswert. Krach machen auch diese Wasserfälle ;-) Leider ist aber alles abgesperrt, so dass man nicht wie am Mistaya Canyon drauf rumspazieren kann.

Bald ist unser Nationalparkziel Jasper erreicht – nur noch rund 60 km auf dem Icefield Parkway, aber noch mit vielen Anhaltepunkten…
Hier im Sunwapta Fall Resort kämpfen wir mit dem langsamen aber kostenlosen WLAN. Es wird Zeit für mich es ist schon nach 24 Uhr bei uns und ihr startet gerade in einen neuen Tag...

Kurz entschlossen haben wir dann am Icefield Center den recht teueren Trip (35 CAD) auf das Columbia Icefield gebucht. Aber wenn man schon mal da ist, dann sollte man es schon machen. Die Riesenbusse sind nämlich echt der Wahnsinn… allein deswegen war die Fahrt über die Gletscherzunge bis zum Anfang des Columbia Icefield spannend. Glaubt mir, die Bilder täuschen sehr, dass ganz ist gigantisch: Was hier zum Greifen nah aussieht, ist RIESENGROSS und sehr weitläufig.
Der Athabasca Gletscher:

Das Columbia Icefield:

Nadine am Ice Explorer (Spezialbus, Kosten 850.000 CAD)

Weiter ging die Fahrt an vielen kleineren Wasserfällen und Flüssen zu den Sunwapta Falls. Weniger imposant als die Canyons und Wasserfälle vorher, aber dennoch sehenswert. Krach machen auch diese Wasserfälle ;-) Leider ist aber alles abgesperrt, so dass man nicht wie am Mistaya Canyon drauf rumspazieren kann.

Bald ist unser Nationalparkziel Jasper erreicht – nur noch rund 60 km auf dem Icefield Parkway, aber noch mit vielen Anhaltepunkten…
Hier im Sunwapta Fall Resort kämpfen wir mit dem langsamen aber kostenlosen WLAN. Es wird Zeit für mich es ist schon nach 24 Uhr bei uns und ihr startet gerade in einen neuen Tag...
Montag, 14. Mai 2007
On the Road

Auf dem Sulphur Mountain.

Klaus an den Lower Johnston Falls.

Nadine an den Stromschnellen von Johnston Falls.

Zugefrorener Lake Louise.

Mistaya Canyon.

Alternative Kühlung.

Ahhhhhhhhhh - ein Bär!
Seit Sonntag sind wir nun unterwegs. Banff war im Gegensatz zu jetzt sehr staedtisch. Am Sonntag haben wir nach einer Gondolafahrt auf den Sulphur Mountain uns aus Banff verabschiedet und sind den Bow Valley Drive Richtung Lake Louise gefahren. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter auf dem Berg hat es geschneit und war neblig... aber dennoch ein Erlebnis. Auf dem Drive waren wir an Johnstons Canyon, sind aber nur zu den unteren Wasserfaellen, die wirklich toll waren, denn es hat unendlich viel geregnet... Der Bow Valley Drive hat uns kaum Tiere beschert. Das Highlight war jedoch ein weisser Wolf - zum Fotos hat es leider nicht gereicht, weil wir es selbst kaum geschnallt hatten, dass es einer ist und ehe Klaus am Auto war, um die Kamera zu holen, war er natuerlich weg.
Lake Louise war weniger aufregend, der See ist noch fast komplett zugefroren, aber unsere Lodge war sehr schoen. Klein, aber fein.
Heute am Montag sind wir froh gewesen, dass das Visitr Center (Touribuero) uns gruenes Licht gegeben hat fuer unsere Route: den Icefield Parkway Richtung Jasper Nationalpark mit dem iel Jasper für Mittwoch. Bei dem vielen Schnee in Lake Louise waren wir nicht sicher, ob der Icefield Parkway ueberhaupt schon zugaenglich ist.
Mittlerweile sind wir in Saskatchewan Crossing angekommen, haben den wunderbaren Mistaya Canyon gesehen und viele - leider groesstenteils zugefrorene - Gletscherseen. Wenigsten ist das Wetter aber wieder ok und wird immer besser.
Bilder gibt es leider derzeit keine, da wir nur oeffentliche Terminals benutzen koennen und nichts hochladen koennen. Sobald wir mal wieder WLAN in einer Lodge oder Hotel haben folgen die Bilder natuerlich (sind jetzt ja drin).
Ansonsten geht es uns gut, hier ist absolute Baerengegend und an der Lodge Rezeption haengt sogar ein Schild, dass hier in der Area viele Baeren sind... daher verkuemele ich mich bevor es dunkel wird auf jeden Fall in unserem Lodge Zimmer :-)
Auf dem Programm morgen der Besuch des Gletschers, ca. 50 km von hier entfernt. Unser Ziel morgen abend sind die Sunwapta Falls und die gleichnamige Lodge.
Samstag, 12. Mai 2007
Doch wieder Angst
Freitag in Banff
Nachdem ich am hier leider wieder tolle Bärenhorrorstories gehört habe, bin ich wieder mit mulmigem Gefühl zu meiner Wanderung zum Sundance canyon aufgebrochen. Habe ne Weile am Einstieg des Weges gewartet, ob vielleicht jemand kommt und tatsächlich - eine Ranger! Leider ist er den Weg nur ein Stückchen abgelaufen... ich bin dann trotzdem weiter, habe ab und zu mal Leute getroffen und immer überlegt mit denen zurückzulaufen. Das Ding ist nämlich dieser Weg geht am unteren Ende des Sulphur Mountain entlang (Ihr erinnert euch, da wo ich hochlaufen wollte, aber der Weg ist nicht frei, weil da noch massig Schnee liegt) und links des Weges ist komplett gesperrt für Wanderer, denn da sind so viele Tiere und die sollen Ihre Ruhe haben. Überall hängen Warnschilder mit Cougars drauf *schluck*. Ok, ich bin trotzdem den Weg gelaufen, der Sundance Canyon war am Ende dann leider auch nicht so berauschend: Aber ich habe mir einen schönen dicken Wanderstock gebastelt und mir eingebildet, dass ich mit Bear Bell und dem Stock jeden Bären und Cougar aus dem Weg räume! (natürlich nur im Ernstfall ;-) )Danach habe ich noch die Höhle besichtigt, wo die heißen Quellen von Banff sind. Nicht so beeindruckend, aber nur dadurch ist Banff vor etwas über 100 Jahren zum Touristenziel geworden: Entdeckung der Quellen, Bau vom ersten Hotel... Touristen mit Gebrechen, die baden etc.
Samstag
Juhu, endlich Klaus letzer Arbeitstag hier. Wir sind dennoch super früh hier los, um nochmal zu Minnewanka und Two Jack Lake zu fahren, denn morgens ist das Licht einfach am Besten dort. Ausserdem hat man die beste Chance viele Tiere zu treffen.
Daher hier ein Bild von mir nochmal am Minnewanka See, wo vereinzelt auch noch Eis ist und es ist wirklich kaum was davon abzubrechen, so hart ist es - trotz der täglich heftigen Sonneneinstrahlung.
Auf dem Weg zum Two Jack Lake haben wir dann eine ganze Herde Bighornsheeps getroffen, dien schön auf der Straße rumgelaufen sind... war lustig, denn die waren durch nichts aus der Ruhe zu bringen.
Ansonsten war es ein ruhiger Tag, den ich dann mal Downtown verbracht habe und durch die zig Souvenir und Sport-Shops geschlendert bin. Ausserdem habe ich Fudge probiert: Eine Süssigkeit, die es hier in ca. 20 bis 30 Variationen in den mindestens vier verschiedenen Schokoladenshops gibt. Schmeckt grässlich süß und ich habe keine Ahnung, wie man das mögen kann...
Zum Abendessen habe ich einen coolen Platz bei den Hoodoos ausgewählt - mit Brot, Wurst, Käse und Bier bewaffnet hatten wir kaum Platz genommen, kam der Besuch. Aus drei Elks (oder "Wapitis", ja Sabine ich habe mich mal erkundigt und nachgelesen im Nationalparkführer) wurden ne ganze Menge mehr. Aber sie haben uns in Frieden gelassen und wir sie: Streng nach dem Motto hier "Give them their space".


Den Abend beendet haben wir dann in den heißen Quellen: Banff Upper Hot Springs. Nicht wirklich famos, aber sehr warm bei 39 Grad Celsius. Es gibt nur einen Pool draußen und man muss sich immer wieder auf den Rand setzen, um sich abzukühlen.
Neue Bilder gibt es übrigens auch weiterhin unter:
(Ah und Frau Penth, natürlich habe ich schon ein paar Crocs ;-). Gibt es hier erstaunlicherweise in JEDEM Laden und fast jeder trägt sie!)
Nachdem ich am hier leider wieder tolle Bärenhorrorstories gehört habe, bin ich wieder mit mulmigem Gefühl zu meiner Wanderung zum Sundance canyon aufgebrochen. Habe ne Weile am Einstieg des Weges gewartet, ob vielleicht jemand kommt und tatsächlich - eine Ranger! Leider ist er den Weg nur ein Stückchen abgelaufen... ich bin dann trotzdem weiter, habe ab und zu mal Leute getroffen und immer überlegt mit denen zurückzulaufen. Das Ding ist nämlich dieser Weg geht am unteren Ende des Sulphur Mountain entlang (Ihr erinnert euch, da wo ich hochlaufen wollte, aber der Weg ist nicht frei, weil da noch massig Schnee liegt) und links des Weges ist komplett gesperrt für Wanderer, denn da sind so viele Tiere und die sollen Ihre Ruhe haben. Überall hängen Warnschilder mit Cougars drauf *schluck*. Ok, ich bin trotzdem den Weg gelaufen, der Sundance Canyon war am Ende dann leider auch nicht so berauschend: Aber ich habe mir einen schönen dicken Wanderstock gebastelt und mir eingebildet, dass ich mit Bear Bell und dem Stock jeden Bären und Cougar aus dem Weg räume! (natürlich nur im Ernstfall ;-) )Danach habe ich noch die Höhle besichtigt, wo die heißen Quellen von Banff sind. Nicht so beeindruckend, aber nur dadurch ist Banff vor etwas über 100 Jahren zum Touristenziel geworden: Entdeckung der Quellen, Bau vom ersten Hotel... Touristen mit Gebrechen, die baden etc.
Samstag
Juhu, endlich Klaus letzer Arbeitstag hier. Wir sind dennoch super früh hier los, um nochmal zu Minnewanka und Two Jack Lake zu fahren, denn morgens ist das Licht einfach am Besten dort. Ausserdem hat man die beste Chance viele Tiere zu treffen.
Daher hier ein Bild von mir nochmal am Minnewanka See, wo vereinzelt auch noch Eis ist und es ist wirklich kaum was davon abzubrechen, so hart ist es - trotz der täglich heftigen Sonneneinstrahlung.

Auf dem Weg zum Two Jack Lake haben wir dann eine ganze Herde Bighornsheeps getroffen, dien schön auf der Straße rumgelaufen sind... war lustig, denn die waren durch nichts aus der Ruhe zu bringen.
Ansonsten war es ein ruhiger Tag, den ich dann mal Downtown verbracht habe und durch die zig Souvenir und Sport-Shops geschlendert bin. Ausserdem habe ich Fudge probiert: Eine Süssigkeit, die es hier in ca. 20 bis 30 Variationen in den mindestens vier verschiedenen Schokoladenshops gibt. Schmeckt grässlich süß und ich habe keine Ahnung, wie man das mögen kann...
Zum Abendessen habe ich einen coolen Platz bei den Hoodoos ausgewählt - mit Brot, Wurst, Käse und Bier bewaffnet hatten wir kaum Platz genommen, kam der Besuch. Aus drei Elks (oder "Wapitis", ja Sabine ich habe mich mal erkundigt und nachgelesen im Nationalparkführer) wurden ne ganze Menge mehr. Aber sie haben uns in Frieden gelassen und wir sie: Streng nach dem Motto hier "Give them their space".


Den Abend beendet haben wir dann in den heißen Quellen: Banff Upper Hot Springs. Nicht wirklich famos, aber sehr warm bei 39 Grad Celsius. Es gibt nur einen Pool draußen und man muss sich immer wieder auf den Rand setzen, um sich abzukühlen.
Neue Bilder gibt es übrigens auch weiterhin unter:
(Ah und Frau Penth, natürlich habe ich schon ein paar Crocs ;-). Gibt es hier erstaunlicherweise in JEDEM Laden und fast jeder trägt sie!)
Donnerstag, 10. Mai 2007
Minnewanka und Two Jack oder so viel Tiere, ich kann nicht mehr zählen!


Die Bilder in der Reihenfolge von oben nach unten: Ground Squirrel, Bighorn Sheep, nadine am Minnewanka;-)Nachdem ich ja zwei Tage durch die Gegend gestapft bin, habe ich es heute mal ruhiger angehen lassen. Zuviel Adrenalin ist ja auf Dauer auch nicht gesund. Also bin ich zu den tollen Seen Minnewanka ziemlich riesig) und Two Jack gefahren. Am Lake Minnewanka habe ich dann doch einen Trail (One-Way 1,5 km) genommen, da ich mir den Steward Canyon doch nicht entgehen lassen wollte - durch diesen fliesst das glasklare Wasser in den See. Über dem Canyon ist eine Brücke und man könnte sich den Tag gut und gerne mit dem Zählen der Kiesel vertreiben, die im Flussbett unter einem liegen.
Auf dem Weg zum Two Jack Lake habe ich dann endlich das erste Bighorn Sheep gesehen - ein junges noch ohne Hörner. Am Aben dbin ich mit Klaus die Strecke abgefahren, um ihm die besten Plätze zu zeigen und an der gleichen Stelle wie mittags lag wieder ein Big Horn Sheep, aber mit nur einem Horn ;-) Scheinen sich abzuwechseln, damit die Touris was zu gucken haben.
Am Two jack Lake habe ich dann den Mittag verbracht... mit mindestens 10 Columbia Ground Squirrels ;-) die sind echt nicht scheu und als ich mit Klaus wiederum gegen Abend dort war, sind sie auch ihm vor den Füssen rumgesprungen. Sehen ein bisschen aus wie kleine Murmeltiere. Auf dem Rückweg habe ich dann sogar noch eine ganze Herde Elks entdeckt!
Am Abend waren wir beim Mountview Barbecue, dem Banquett der WWW2007 Konferenz, an der Klaus teilnimmt. Auf relative freiem Land waren in einem riesigen Zelt und zwei festen Hütten mit Feuer in der Mitte Westernbands, Westernessen und Cowboycoffee ;-)
Geladen waren alle Teilnehmer (ca. 900) und ich denke ein Großteil hat es sich nicht engehen lassen...
Mittwoch, 9. Mai 2007
Mehr Trails und Elks

Die größten Wasserflächen hier in dirketer Umgebung sind die drei Seen "Vermillion". Da eine befestigte Straße dort vorbeiführt und ich den eigentlichen Einstieg zum
Fenland Trail verpasst habe, bin ich den Vermilione lakes Drive einfach mal abgefahren - echt schön, aber der Bow River und der Ausblick am Tag vorher haben mir schon besser gefallen. Den Fenlandtrail habe ich dann gefunden, und weil da ein bisschen betrieb war, bin ich sogar ohne meine Glocke los ;-) Hat aber nur ca. 45 Minuten mit Pause gedauert und mit einem Ranger, der gerade mit seinem Hund die Strecke gecheckt hat, habe ich auch noch ein paar Worte gewechselt. Man wir hier ja dauernd angesprochen, immer ein "hi", "hello" oft aber auch eine "How are you" etc. Klingt fast so wie das saarländische "unn?". Man sagt nämlich immer "fine" und dann wars das in Sachen Gespräch...
Weiter bin ich dann zum unteren Einstieg des Bow River Trail gefahren, wo ich die Bow Falls von der anderen Seite angucken wollte, geparkt getan, aber aufgrund der nicht ganz genauen Wanderkarten, dachte ich ich muss runter zum Fluss und dann irgendwie hochsteigen - naja Resultat war, dass es da nix gab und ich dann den Bow trail beraufwärts Richtung Hoodoos genommen haben. Irgendwann war es dann aber Zeit zum Umkehren, denn ich wollte ja noch zu den Bow Falls und den "richtigen" Weg finden. Kaum umgedreht, standen die zwei Quoten-Elks des Tages da. Naja, ich hab mich voll gefreut, obwohl die plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht sind. Am Morgen habe ich auch direkt an Häusern wieder zwei entdeckt ,-) Dachte schon mehr als zwei gäbe es nicht, aber es scheint doch mehr davon zu geben...
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